Arbeiten, Essen, Schlafen!

Veröffentlicht am 20. Oktober 2026 um 21:36

Wie du aus dem Autopiloten aussteigst und deinen Wert neu definierst

Es gibt Phasen im Leben eines Mannes, da läuft der Alltag erschreckend geräuschlos ab. Alles ist strukturiert, alles ist organisiert – und trotzdem fühlt es sich leer an.

Ich kenne diesen Zustand aus eigener Erfahrung. Es gab eine Zeit in meinem Leben, die sich im Grunde auf drei Begriffe reduzieren ließ: Arbeiten, Essen, Schlafen. Und am nächsten Tag das Ganze von vorn.

Ich funktionierte wie ein Uhrwerk. Beruflich lief es, die Pflichten wurden erfüllt. Doch hinter der Fassade stellte sich immer öfter dieselbe leise, aber hartnäckige Frage: War das jetzt wirklich schon alles? Wo bleibt der Sinn hinter dem Ganzen?

Der Tag des Shampoos – und eine analytische Bestandsaufnahme

Heute am 20. Oktober ist offiziell der „Tag des Shampoos“. Ein kurioser Feiertag, über den man leicht hinweglächeln kann. Aber wenn man einmal mit etwas Abstand auf unser Verhalten blickt, offenbart sich ein interessantes Muster:

Für fast alles in unserem Leben haben wir Wartungsintervalle und Pflegeroutinen aufgebaut:

  • Der Körper: Wir duschen täglich, nutzen Pflegeprodukte und achten auf Hygiene.

  • Das Auto: Es bekommt regelmäßig TÜV, Ölwechsel und eine Innenraumreinigung.

  • Das Werkzeug: Nach der Arbeit wird es gesäubert, gewartet und ordentlich verstaut.

Wir pflegen die Dinge um uns herum mit großer Selbstverständlichkeit. Doch wie sieht es mit dem aus, was zwischen unseren Ohren abläuft? Wie oft machen wir eine ehrliche mentale Bestandsaufnahme?

Die Realität ist: Die meisten Männer ab 40 schieben Altlasten, Zweifel und mangelnde Erfüllung jahrelang vor sich her. Wir spülen den Alltagsdreck nicht ab, sondern lassen ihn ansetzen – bis wir uns im Hamsterrad aus Arbeiten, Essen, Schlafen komplett verlieren.

Der Wendepunkt: Selbstwert ist keine Gefühlssache, sondern eine Entscheidung

Als mir klar wurde, dass mein damaliger Zustand auf Dauer keine Option war, habe ich den Stecker gezogen. Nicht mit einer spontanen Kurzschlussreaktion, sondern durch eine bewusste Standortbestimmung.

Ich habe mich für eine gezielte Weiterbildung entschieden. Es ging mir dabei nicht nur um neues Fachwissen, sondern vor allem darum, mich wieder intensiv mit mir selbst, meinen Fähigkeiten und meinen eigenen Werten auseinanderzusetzen.

Das Resultat? Mein Selbstwertgefühl hat einen massiven Schub bekommen. Ich habe erkannt, was ich wert bin und was ich vom Leben noch erwarten darf. Dieser gewonnene Fokus gab mir schließlich die Klarheit und den Mut, einen konsequenten Jobwechsel zu vollziehen und mein Leben auf ein neues Fundament zu stellen.

Veränderung braucht kein lautes „Tschaka-Gerede“ oder hektischen Aktionismus. Sie braucht Klarheit, Substanz und eine ehrliche Analyse der Ist-Situation.

Wo stehst du aktuell?

Wenn du diesen Text liest und merkst, dass dir das Muster Arbeiten, Essen, Schlafen nur allzu bekannt vorkommt: Das ist kein Schicksal, das du einfach hinnehmen musst. Es ist lediglich das Signal, dass es Zeit für eine Wartung deines eigenen Lebenskurses ist.

  • Läuft dein Leben aktuell auf Autopilot?

  • Wann hast du das letzte Mal deinen eigenen Marktwert und deine persönlichen Ziele neu bewertet?

  • Was hält dich aktuell davon ab, den nächsten Schritt zu gehen?

Lass uns sprechen – ganz ohne Druck

Wenn du herausfinden möchtest, wo du aktuell stehst und wie du deinen eigenen Wert neu ausrichten kannst: Schreib mir 

Lass uns ganz entspannt und analytisch auf deine Situation schauen. Unverbindlich, diskret und von Mann zu Mann.

 

 

Dein Ben
Sparringspartner für Herz & Hirn